Linz Linien GmbH

Die LINZ LINIEN GmbH ist eine operative Tochtergesellschaft der Linz AG. Unser Verkehrsunternehmen ist ein Teil des täglichen Lebens im Großraum Linz. Damit unsere Kunden rasch, sicher und bequem Ihr Ziel erreichen, dürfen wir mit unseren 188 modernen Bussen und Bahnen auf rund 210 Kilometer Streckennetz jährlich über 113 Mio. Fahrgäste befördern.

Von den rund 3.200 Mitarbeiter_innen der Linz AG werden ca. 550 Kolleg_innen der Linz Linien von unserem Betriebsrat betreut. Gemeinsam mit meinem Betriebsratsstellvertreter David Sickinger versuchen wir als parteifreie Betriebsräte unsere Kolleg_innen bestmöglich zu beraten und zu unterstützen – unbeeinflusst und ganz unabhängig von deren politischen Weltanschauungen und Werten. Als parteifreie Betriebsräte haben wir auch die zweijährige Gewerkschaftsschule in Linz absolviert, und versuchen, das dort erlangte Wissen so gut wie möglich für unsere Kolleg_innen einzusetzen.

Eine unserer wichtigsten Bestrebungen ist die Abschaffung der unbezahlten Regiefahrten. Es ist nicht zu akzeptieren, dass Dienstbeginn und Dienstende an zwei komplett unterschiedlichen Orten sind, was sehr oft zum Nachteil für die Mitarbeiter_innen ist. Viele Kolleg_innen müssen in der Folge eine Strecke unbezahlt zum Ausgangspunktzurückfahren, weil dort ihr Privat-Kfz abgestellt ist. Ein weiteres Thema sind die sehr kurzen Übergangszeiten und die schwierige Sommerurlaubs-Situation. Mittels Betriebsvereinbarung wurde jedoch eingeschränkt, dass lediglich einmal wöchentlich die Ruhezeiten auf 8 Stunden verkürzt werden darf. Da unser Dienstgeber im Grunde eher sozial eingestellt ist, werden die negativen Punkte von den meisten Kollegen_innen stillschweigend in Kauf genommen. Nichtsdestotrotz wollen wir auch diese Punkte verbessern.

Bei der Fraktion der Parteifreien Gewerkschafter_innen finden wir kompetente Ansprechpartner für den Umgang mit schwierigen Situationen. Durch die PFG erhalte ich auch sehr viele wichtige Informationen, da ich als Vertreter der PFG ein Mitglied des ÖGB-Landesvorstandes OÖ sein darf.

Johannes Magauer

UGL - Unsere gemeinsame Linie